Die 6 Homeoffice Typen – Welcher Typ sind Sie?

Posted in Blog

6-homeoffice-typen-hcm4all

Die Corona Pandemie ist wie ein Katalysator, der Trends in der Arbeitswelt beschleunigt und verstärkt hat. Auf einmal haben wir uns alle gefragt, wie wir arbeiten, wo wir arbeiten und wie wir uns dabei organisieren. Zudem stand das „wie halten wir Kontakt“ omnipräsent im Raum. Aus Studien weiß man, dass Beziehungen im Arbeitsumfeld enorm wichtig sind und direkt auf Zufriedenheit und Leistung einzahlen. Zugleich lässt sich beobachten, dass Menschen den Mangel an Kontakt unterschiedlich bewerten. Jetzt steuern wir langsam auf ein Ende der Pandemie zu. Was kommt, was bleibt und wird jetzt alles hybrid? Die zentrale Frage ist: welche Modelle werden Unternehmen finden, um ihren Mitarbeitenden das passende Umfeld zu bieten?

Irgendwo zwischen Homeoffice und vor Ort

Unternehmen gehen aktuell ganz unterschiedlich mit dem Thema „remote, hybrid, vor Ort“ um. Einige Unternehmen haben in den vergangenen Monaten an neuen Modellen gearbeitet und rollen diese jetzt aus. Andere setzten zu einem großen Prozentsatz auf Homeoffice und wieder andere haben die Büros geöffnet und schauen, was die Zukunft bringen mag. Seien wir ehrlich: in den meisten Fällen wird entweder von HR oder auch von der Geschäftsführung die Entscheidung über das Modell getroffen. Die Mitarbeitenden befragen? Oftmals Fehlanzeige. Aber gerade das wäre jetzt wichtiger denn je! Jeder von uns hat ganz unterschiedliche Erfahrungen in den vergangenen Monaten gemacht – von dem Gefühl der Isolation bis zur erhöhten Produktivität war alles dabei. Klar, wir sind nicht nur Menschen, die Situationen ganz unterschiedlich wahrnehmen, sondern haben auch jeweils andere Voraussetzungen in Bezug auf Ausstattung und Räumlichkeiten.

Verschiedene Homeoffice Typen

Eine spannende Onlineumfrage der Rialton, dem IFAK Institut und Priotas ist der Frage nachgegangen, wie Mitarbeitende mit dem Homeoffice umgehen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass es sechs ganz unterschiedliche Typen von Homeofficenutzenden gibt: Homeofficeablehner, Homeofficeindividualisten, Homeofficefans, familiär Beanspruchte, Ausstattungslose und Teamvermisser. Im Detail sind es ca. 30 Prozent Fans, die knapp 20 Prozent Ablehnern gegenüber stehen. Der Rest teilt sich recht gleichmäßig über die anderen Kategorien auf. Je nach Typ ist auch die Wahrnehmung der Situation höchst unterschiedlich: familiär Beanspruchte sind beständig dem Spagat zwischen Familie und Beruf ausgesetzt und kommen beim Arbeiten im Homeoffice kaum zur Ruhe. Ausstattungslose fühlen sich häufig unwohl, da sie über kein oder nur unzureichendes Equipment verfügen und daher kaum mit Struktur arbeiten können. Die sogenannten Teamvermisser beklagen vor allem den Mangel an Austausch und auch das Teilen von Informationen im direkten Kontakt. Wohlfühlen am Arbeitsplatz ist ein durchaus nicht zu unterschätzender Faktor, der zu mehr Motivation und damit auch zu Ergebnissen führt.

Wie kann eine Lösung aussehen?

Was nun also tun, um möglichst allen Belangen gerecht zu werden? Richtig, Unternehmen können nicht jedem Mitarbeitenden den perfekten Rahmen schaffen. Das geht bei größeren Belegschaften einfach nicht und ist auch wirtschaftlich nicht sinnvoll.

Die Gestaltung der Arbeitswelt nach Corona sollte als Chance begriffen werden, neue hybride Arbeitsmodelle zu schaffen. Wie ein hybrides Arbeitsmodell aussehen kann, sollte dabei keine „Insel Entscheidung“ sein, sondern eine Entscheidung der Mitarbeitenden gemeinsam mit dem Unternehmen: „was für ein Arbeitsumfeld brauchen wir?“ „was für eine Kultur ist dafür nötig?“ Und, zuletzt hängen damit auch Bürogestaltungen und Konzepte zusammen.

Mit Berücksichtigung dieser Faktoren und der Einbindung der Mitarbeitenden rüsten sich Unternehmen gut für eine tragfähige Zukunft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.