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Die Digitalisierung ist mitten im Leben angekommen. Auch im Recruiting?

Noch vor etwa zehn Jahren war es „die große Frage“, ob sich digitale Bewerbungen überhaupt durchsetzen werden. Damals diskutiert, heute ganz normal. Wir kaufen Lebensmittel, buchen Flüge, checken unsere Finanzen und bestellen uns ein Taxi. Alles online. Warum also nicht mobil bewerben und die vielen Vorzüge in Anspruch nehmen? Was für Bewerber gilt, sollte auch für Unternehmen selbstverständlich sein. Zukünftig wird der Wunsch der Generationen weiter wachsen, sich mobil über Smartphones und Tablets zu bewerben. Unternehmen müssen sich daher – spätestens jetzt – mit dem Thema Mobile Recruiting auseinandersetzen und die konventionellen Pfade verlassen.

Statistiken zum Thema Mobile Recruiting

In Deutschland verfügen laut Statista bereits mehr als 57 Millionen Menschen über ein Smartphone – in der Altersgruppe der 14 bis 49-jährigen sind Smartphones mit einem Nutzeranteil von über 95% nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder, dass dieses all-gegenwärtige Hilfsmittel auch beim Thema Jobsuche zum Einsatz kommt.
Bei über 77 Prozent aller Arbeitgeber ist auch bereits „angekommen“, dass es sinnvoll ist, Bewerber über mobile Geräte anzusprechen. Die Etablierung von Mobile Recruiting im Tagesgeschäft sehen hingegen nur 33% der Unternehmen als erfüllt an (Stand 2019/Monster Studie). Es hapert also vielerorts an Priorisierung und Umsetzung.

Was bedeutet Mobile Recruiting überhaupt?

Die Bedeutung des Mobile Recruiting ergibt sich bereits aus dem Namen. Es bezeichnet die Nutzung mobiler Endgeräte für die Personalbeschaffung – für Bewerber und Unternehmen gleichermaßen. Mobile Recruiting ermöglicht somit die direkte Kommunikation mit Bewerbern über mobile Endgeräte. Situations- und ortsunabhängig mit einer deutlich erhöhten Reichweite im Vergleich zu klassischen Wegen der Personalbeschaffung.

Für Unternehmen heißt dies in erster Linie, dass sie auf ein modernes Bewerbermanagement-System setzen sollten. Hier laufen alle Bewerbungen zusammen und werden auch von den verschiedenen Plattformen gebündelt übersichtlich dargestellt.

Tipp: Die eigene Karriere-Seite, die sich auf der Webseite des Unternehmens befindet, sollte immer responsive sein. Das bedeutet, dass sie nicht nur für Desktop-PCs kompatibel, sondern auch für Mobilgeräte optimiert ist. Wichtig ist dies nicht nur im Hinblick auf eine einheitliche Darstellung, sondern vor allem auch aufgrund einer gleichmäßigen Funktionalität. Einfache Bewerbungsformulare, One-Click-Bewerbungen und Apps machen dabei Bewerbern die mobile Bewerbung leicht.

Vorteile des Mobile Recruiting

Für einen Bewerber ist die mobile Bewerbung mit deutlich weniger Hürden und mehr Komfort verbunden. Keine langen Ladezeiten, keine umständlichen PDFs und keine Bewerbungen mehr per E-Mail. Stattdessen ist eine Bewerbung nur noch ein paar wenige Klicks entfernt.

Grundlegend hat sich auch die generelle Bewerbung verkürzt, da diese nun übersichtlicher gestaltet ist. Das wiederum spart nicht nur dem Bewerber Zeit, sondern auch dem Unternehmen bei der Bearbeitung – und letztendlich ist dies der Schlüssel zum Erfolg.

Unternehmen sollten das Mobile Recruiting daher auch als Chance sehen, die eigenen Workflows zu verbessern und deren Effizienz zu intensivieren. Möglich ist dies mit einem cloudbasierten Bewerbermanagement-System, welches als Anlaufstelle zwischen den Kanälen und Plattformen dient.

  • Mobil-optimiertes Karriereportal
  • Mobil-optimierte Stellenanzeigen und Online-Bewerbungsformulare
  • One-Click-Bewerbung und direkte Übernahme der Social-Media-Daten
  • Integration von Apps
  • Übersichtliche Darstellung der Bewerber-Daten in einem System

Diese und weitere Vorteile tragen viel dazu bei, vor allem das Mobile Recruiting für Unternehmen mit einem entsprechenden System zu vereinfachen. Generell sollten Firmen diesen Part nicht außer Acht lassen, da sich das Thema Mobile zukünftig noch weiter festigen wird. Im Gegenteil: das Fehlen von mobil-optimierten Versionen kann schnell dazu führen, dass sich Bewerber gar nicht bewerben.

Wichtig: Das größte Manko beim Mobile Recruiting ist bislang die Umsetzung. Diese muss technisch einwandfrei und sicher sein, aber darf auch in Sachen Bedienbarkeit keine Mängel aufweisen. Bewerbern ist es wichtig, die Bewerbung unkompliziert, zügig und stressfrei verschicken zu können – dann empfinden sie das Mobile Recruiting auch wirklich als Bereicherung.

Fazit Mobile Recruiting

Mobile Recruiting heißt auch bewerben „on the go“ und bringt wortwörtlich Bewegung in die Bewerbung. Mittels mobiler Bewerbung wird vor allem das Tempo massiv beschleunigt. Kandidaten und Unternehmen können schneller reagieren, Bewerbungen einreichen und Daten aktualisieren. Vor allem mit Blick auf die Generationen wird deutlich, dass abhängig vom Alter, das Mobile Recruiting an Bedeutung zunimmt. Die „Generation Z“ steht in den Startlöchern und die kommende Generation ab dem Geburtenjahrgang 2010 wird die transformativste Generation aller Zeiten sein. Diesem Wandel müssen Unternehmen Rechnung tragen, wollen sie nicht das Nachsehen haben.

Beitragsbild @ relif von Getty Images

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